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Telepolis special Zukunft 01/2009
 
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Telepolis special Zukunft 01/2009

Zeitschrift
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  • Die Zukunft geht uns alle an – doch was sie uns bringen wird, weiß niemand. Gleichwohl wagt dieses Telepolis-Special einen Blick weit voraus und zeigt in zahlreichen Beiträgen, was uns erwarten könnte.

    Wir baten namhafte Wissenschaftler, renommierte Wissenschaftsjournalisten und Science-Fiction-Autoren, ihr Wissen in diesem Telepolis-Sonderheft bereitzustellen, darunter Nobelpreisträger Steven Weinberg, Microsoft-Gründer Bill Gates, Astronomie-Professor und TV-Star Harald Lesch, die Science-Fiction-Autoren Wolfgang Jeschke, Marcus Hammerschmitt und Herbert W. Franke – und nicht zu vergessen Visionär Arthur C. Clarke in seinem letzten Interview. Futurologen fehlen übrigens weitgehend. Warum das so ist, kommentiert Bestseller-Autor Andreas Eschbach: Diese Branche liegt mit ihren Vorhersagen einfach zu oft daneben.
     
    Unsere Autoren laden auf eine Reise in die zukünftige Welt der Roboter ein, ins Zeitalter der Quanteninformatik, ins interstellare Raumfahrtzeitalter und zum ersten Kontakt mit außerirdischem Leben. Am Ende unseres Zeitpfeils blickt das Telepolis-Special sogar tausend Jahre in die Zukunft: Im Jahr 3009 bewegen wir uns zwischen intelligenten Androiden und fühlenden Cyborgs, denken in Superstrukturen und speichern Wissen im Galactic Wide Web – oder hat doch Alan Weisman Recht, der beschreibt, wie New York in 1000 Jahren ohne den Menschen aufblüht?
     

    Die spektakulären Illustrationen, die das ganze Heft zieren, stammen von Frank R. Paul, dem Pionier der Science-Fiction-Kunst. Manche Bilder sind über 80 Jahre alt – und passen erstaunlich gut zu den Beiträgen. Die Illustrationen wurden aufwendig digital restauriert, um sie in neuem Glanz zu präsentieren.

     
  • Zukunft und Zukunftswissenschaft

    • Nach vorn in die Zukunft: Science-Fiction-Autoren sind die besseren Futurologen
    • Harald Lesch, Harald Zaun

    • Die Stunde der Zukunftsmacher: Anmerkungen zur Zukunftskonferenz 2008
    • Andrea Naica-Loebell

    • Pionier der Zukünfte: H. G. Wells – der Mann, der die Zukunft entdeckte
    • Elmar Schenkel

    • Den Vogelflug richtig deuten: Wie die modernen Auguren extrapolieren
    • Andrea Naica-Loebell

    • Ziemlich danebengelegen: Fehlprognosen bekannter Zukunftsforscher
    • Andreas Eschbach

    Die Welt von übermorgen – bis 2100

    • Mein Roboter – Dein Roboter: Zukünftig bestimmen Roboter den Alltag
    • Bill Gates

    • Invasion der Nanobots: Fertigungsmethoden der Zukunft
    • Niels Boeing

    • Maschinenmenschen von morgen: Wie uns die Roboter überholen werden
    • Hans Moravec

    • Eine Theorie für alles: Bis 2050 soll die Weltformel unter Dach und Fach sein
    • Steven Weinberg

    • Urknall im Ringtunnel: Die Stunde der quantenphysikalischen Wahrheit
    • Rüdiger Vaas

    • Ohne Plan B geht es nicht: Stromerzeugung im späten 21. Jahrhundert
    • W. Wayt Gibbs

    • Quanten werden anders bleiben: Ein Rückblick aus der Zukunft auf die Quantenwelt
    • Thomas Görnitz

    • Das Los der Globalisierung: Verlierer, Gewinner und Opfer der künftigen Welt
    • Franz Josef Radermacher

    • Es wird eng auf der Erde: Immer mehr Menschen – immer mehr Megacitys
    • Andrea Naica-Loebell

    • Programmierte Katastrophe: Das kommende Zeitalter der Panikwaffen und Kampfroboter
    • Florian Rötzer

    • 2100 – maritime Gefahr: Wie das Klima der Zukunft die Erde verändern könnte
    • Maren Wernecke

    • Vorstoß der Terrestrischen: Der Einstieg ins interplanetare Raumfahrtzeitalter
    • Hans-Arthur Marsiske

    • Aliens im Visier: SETIs Sprung ins 21. Jahrhundert hat begonnen
    • Harald Zaun

    • Europas Raumfahrtpläne: Bemannte Mission im 21. Jahrhundert
    • Interview mit Ex-Astronaut Gerhard Thiele

    Die Welt der fernen Zukunft – bis 3009

    • First Contact: Die Sonne des Anaximandros – eine Erzählung
    • Wolfgang Jeschke

    • Die Zukunft der fernen Zukunft: Ein privat-familiäres Exklusiv-Interview mit Harald Lesch
    • Harald Zaun

    • 3001 – Odyssee im Weltraum: Letzte Gedanken von Sir Arthur C. Clarke (1917 –2008)
    • Saswato R. Das

    • Griff nach den Sternen: Homo sapiens spaciens und die zukünftige Eroberung des Weltalls
    • Hans-Arthur Marsiske

    • Zukunft des Wissens: Der Übergang menschlichen Wissens in kognitive Superstrukturen
    • Goedart Palm

    • Transhumanismus: Zwischen denkenden Androiden und fühlenden Cyborgs
    • Bernd Vowinkel

    • Metaintelligenz: Wie und wohin sich unsere Intelligenz entwickeln könnte
    • Herbert W. Franke

    • Der Methusalem-Faktor: Das Ende der Krankheiten und die relative Unsterblichkeit
    • Andreas Eschbach

    • Galactic Wide Web: Vom galaktischen Internet zum Universal Web
    • Haiko Lietz

    • Menschenleere Stadt: Wie New York ohne uns in 1000 Jahren „aufblühen“ könnte
    • Alan Weisman

    • 20. Juli 2969: Staub oder die Melancholie im Kriege – eine Erzählung
    • Marcus Hammerschmitt

    • Eingriff in die Raumzeit: Wie unsere Nachfahren Raum und Zeit manipulieren könnten
    • Rüdiger Vaas
     
  • Die DVD der Europäischen Kommisson enthält acht ausgewählte Beiträge des TV-Wissenschaftsmagazins Futuris. Das Magazin wird von der Europäischen Kommission herausgegeben und in sieben Sprachen über verschiedene Sender ausgestrahlt. Alle Sprachversionen sind auf der DVD enthalten.
     
    Das Themenspektrum reicht von der Entwicklung von Raumfahrtrobotern über Umweltthemen und Klimaforschung in der Artis bis zu Fortschritten der Wasserstofftechnik. In den Beiträgen wird Forschung anschaulich erläutert und zahlreiche Experten kommen in Interviews zu Wort:
     
    • Roboter im All: Die neuen Planeten-Entdecker
    • Wasserstoff-Wirtschaft: Die Möglichkeiten nutzen
    • Vorhersagen: Die neuen Wetter-Detektive
    • Arktik-Forschung: Den Klimaveränderungen auf der Spur
    • Neuartige Bedienkonzepte: Kommunikation mit Computer
    • Wolga: EU-Umweltforschung in Russland
    • Nahrungsforschung: Fisch für die Zukunft
    • Kärmforschung: Leise in der Großstadt
     
  • Liebe Leserin, lieber Leser,

    sowohl die Vergangenheit, die irreversibel feststeht, als auch die Gegenwart, die für unsere Sinne allenfalls drei Sekunden lang währt, sind gefangen im Zeitstrom. Und dennoch gibt es einen vielversprechenden Weg, diese Linearität zu durchbrechen. Dazu brauchen wir den Zeitpfeil noch nicht einmal anzuhalten oder umzukehren, sondern wir überholen ihn einfach!
     
    Dem Zeitpfeil voraus – das ist das Ihnen vorliegende Telepolis-Special im wahrsten Sinne des Wortes. Die Zukunftsschau startet mit einem Blick auf die nächsten hundert Jahre und dringt dann in zeitliche Gefilde vor, in die sich bislang noch kein anderes (populär-)wissenschaftliches Magazin gewagt hat: sage und schreibe 1000 Jahre in die Zukunft.
     
    Damit unsere fiktive Expedition gleichwohl nicht zu einem rein trivial-fantastischen Abenteuer verflacht, haben für dieses Magazin namhafte Wissenschaftler, renommierte Wissenschaftsjournalisten und Science-Fiction-Autoren zur Feder gegriffen. Diese gesunde Mischung scheint vielversprechend, avancierte doch schon Ende des 19. Jahrhunderts der Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalist H. G. Wells zum ersten „echten“ Science-Fiction-Autor, dessen Prognosen erstaunlich treffsicher waren – ganz im Gegensatz zu den Voraussagen der Futurologen. Wie fehlerhaft diese Branche zeitweise extrapolierte, legt Bestseller-Autor Andreas Eschbach sehr anschaulich dar.
     
    Unsere Experten thematisieren unter anderem die künftigen Gefahren der Nanotechnologie, der Überbevölkerung und die des Klimawandels und zeigen die Chancen der Raumfahrt, Robotik oder Quantenphysik auf. Was sich aber dabei auch immer an überraschenden Schlussfolgerungen herauskristallisiert – die Zukunft liegt in unserer Vorstellungskraft.
     

    Lassen Sie deshalb Ihrer Fantasie freien Lauf, und wagen Sie mit uns den Schritt ins nächste Jahrtausend, im Bewusstsein, dass der Schlüssel zu den Zukünften nicht immer im Wissen, sondern auch in unserer Imaginationskraft liegt. Die sich wie ein roter Faden durch dieses Sonderheft ziehenden faszinierenden Retro-Bilder vom Großmeister der Science-Fiction-Illustration Frank R. Paul sind hierfür das beste Beispiel.

    Nehmen wir Albert Einstein, einen der größten Mitgestalter der Zukunft dieses Planeten, beim Wort: „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“
     

    Viel Spaß bei der Entdeckung unserer Zukünfte wünscht

    Dr. Harald Zaun

     
 
 

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