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iX Storage 02/2011
 
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iX Storage 02/2011

Zeitschrift
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  • Von SSD bis Cloud

    Ob System-, Anwendungs- oder Benutzerdaten – sie alle brauchen einen Platz. Welchen, darüber entscheiden die Ansprüche: Sollen sie schnell abrufbar, sicher, von überall aus erreichbar oder kostengünstig aufbewahrt sein? Für jede Anforderung gibt es das passende Medium und den passenden Ort – lokal, im eigenen Speichernetz oder in der Wolke. Doch auch dort schweben sie nicht umher, sondern liegen auf handfesten Datenträgern. Nur das Drumherum ist anders.

    Datenautobahnen

    Speichernetze bilden ein Geflecht aus Datenpfaden. Auf ihnen muss der Verkehr so reibungslos laufen wieauf den Straßen. Techniken einzusetzen, die für Speichernetze optimiert sind und einen hohen Durchsatz gewähren, reicht aber nicht. Sie wollen auch fehlerfrei eingerichtet und gepflegt werden.

    Virtuell und verteilt

    Ihre eigenen Wege gehen virtualisierte Server. Besonderheiten finden sich bei der Speicheranbindung, beim Backup und beim Umzug. Auch Rechen- und Hochverfügbarkeits-Cluster stellen besondere Anforderungen an die Speicherumgebung.
     

    Inhaltsverzeichnis

    Speichermedien

    • Solid State Disks
      Flash-SSDs in Servern und Storage-Systemen
    • Harddisks
      Was Festplatten leisten
    • Tapes
      Bandtechnik heute
    • Optische Medien
      Von der CD zur Holodisk
    • Objektbasierter Zugriff
      Object-Based Storage Devices
    • Forschung
      Speichertechniken der Zukunft
    • Schreibschutz
      WORM-Techniken im Vergleich

    Netze & Busse

    • Serielle Busse
      Serial Attached SCSI und Serial ATA
    • Kabelkunde
      Performante Glasfaser- und Kupferverbindungen für Rechenzentrum und Serverraum
    • FC-Protokolle
      Fibre Channel im Überblick
    • Schnelle Netze
      Verbindungstechniken für schnelle Speichersysteme
    • SAN-Struktur
      Fibre-Channel-SAN – Topologien und Komponenten
    • FC-Troubleshooting
      Fibre-Channel-Netze fehlerfrei einrichten
    • SAN-Evaluation
      Test und Validierung von Speichernetzen
    • Cluster-Interconnect
      Infiniband: Seriell mit niedriger Latenz
    • SAN-Tuning
      Performance-Engpässe im Speichernetz beheben
    • IP-SAN
      Speichernetze mit iSCSI
    • Konsolidierung
      Fibre Channel over Ethernet
    • Datentransfer
      Transport beschleunigen mit Deltas

    Systeme

    • Disk-Storage
      Was Festplatten-Subsysteme können
    • Virtuelle Tape-Libraries
      Disk-Systeme emulieren Bandlaufwerke
    • Datenablage
      Moderne Dateisysteme im Vergleich
    • Cluster-Dateisysteme
      Datenablage im Gruppenverbund
    • Verteilte Dateisysteme
      Parallel Network File System
    • Storage-Management
      Speichernetze und ihre Verwaltungsinstrumente

    Backup & Archivierung

    • Storage-Hierarchien
      Techniken der Datenverwaltung
    • Cloud
      Online-Backup für Unternehmen
    • Datensicherung im Netz
      Techniken und Strategien für ein zentrales Backup
    • Kontinuitätsmanagement
      Replikation und Disaster Recovery
    • Business Continuity
      Grundlagen eines kontinuierlichen IT-Betriebs
    • Datenlagerung
      Archivsysteme und ihre Protokolle
    • Datenreduktion
      Speicherplatz sparen durch Deduplizierung

    Sicherheit

    • Verschlüsselung
      Industriestandards für Storage Encryption
    • Storage Area Networks
      Schutz von Speichernetzen
    • Netzdateisystem
      Sicherheitserweiterungen für NFS 4.x
    • Kryptografie
      Standards für das Verschlüsseln von Speichermedien

    Administration

    • Hochverfügbarkeit
      Shared Nothing Cluster mit DRBD
    • Speicher-Umzug
      Datenmigrationsverfahren im Vergleich
    • Netz-Backup
      Linux-Werkzeuge zur Datensicherung im Netz
    • Unternehmens-Backup
      Datensicherung im Netz mit Bacula
    • Dateisystem-Umzug
      NTFS und ext2fs als Image kopieren
    • Restore
      Datenwiederherstellung mit ReaR
    • Forensik
      Dateien retten mit Magic Rescue

    Virtualisierung

    • Speichernetz
      Virtualisierung im SAN
    • Thin Provisioning
      Variable Speicherzuweisung
    • Speicheranbindung
      VMwares ESX-Storage-Architektur
    • Backup
      Sicherung virtueller Maschinen unter VMware ESX 4
    • Datenmigration
      Umzug der VM-Umgebung mit VMwares Storage VMotion
    • Hyper-V
      Microsofts Hypervisor in dieSpeicherumgebung einbinden

    Sonstiges

    • Editorial
    • Softwareverzeichnis
    • Glossar
      Die wichtigsten Abkürzungen undund Begriffe rund um Storage
    • Impressum
    • Inserentenverzeichnis
     
  • Demo- und Trial-Versionen kommerzieller Produkte

    • Acronis Backup-Software
    • Open-E Data Storage Software V6 Lite
    • StorageCraft ShadowProtect

    Freie Software

    Kompression

    • 7-Zip
    • lzip
    • p7zip
    • XZ Utils
     
    Datenrettung/Forensik
    • The Sleuth Kit
    • Autopsy
    • dcfldd
    • ddrescue
    • dd_rescue
    • dvdisaster
    • foremost
    • gpart
    • Magic Rescue
    • Scalpel
    • BG-Rescue Linux (Image)
    • CAINE/WinTaylor
    • PLD RescueCD
    • SystemRescueCd
     
    Dateisynchronisation
    • librsync (inkl. rdiff)
    • rdist
    • rsync
     
    Hardwareanalyse
    • sg3_utils
     
    Cross-OS
    • Cygwin
     
    Disc Encryption
    • Linux Unified Key Setup (LUKS)
    • TrueCrypt
    • eCryptfs
    • CryptoNAS
     
    Benchmarks
    • fio
    • IOMeter
    • IOzone
    • Bonnie
    • Bonnie++
     
    Verschiedene Tools
    • DRBD Management Console
    • StorageIM
    • QEMU
     
    Dateisysteme
    • PVFS2
    • Tuxera NTFS for Mac
    • XtreemFS
    • ZFS für Linux
    • ZFS für Windows
    • GlusterFS
     
    Dateisystemerweiterungen
    • FUSE für Mac OS X
    • Dokan (FUSE für Windows)
     
    Deduplizierung
    • Opendedup/SDFS
    • lessfs
     
    Backup & Imaging
    • Amanda Network Backup
    • Bacula
    • clone2fs
    • fsarchiver mit Rescue-CD-Image
    • Partclone
    • Clonezilla Live – CD-Image
    • Recovery Is Possible – CD-Image
     
    Server
    • FreeNAS
    • Openfiler (freie Version)
     
  • Variantenreich

    Keine IT ohne Storage. Damit wäre alles gesagt. Doch so einfach ist das nicht mit dem Ablegen der Daten, dem inzwischen wichtigsten Gut moderner Geschäfts- und Organisationsprozesse. Die erste Frage lautet: Wohin? Unterschiedliche Medien für unterschiedliche Anforderungen existieren nebeneinander, auch wenn zumindest in kleineren Umgebungen Festplatten als das Allheilmittel galten. Erst die Solid State Disks kratzten an diesem Mythos.
     
    Auch Systeme gibt es viele, von externen Festplatten-Chassis bis zu sich – fast – selbst verwaltenden „Super“-Systemen im PByte-Bereich. Hinzu kommen Spezialsysteme für Backup, Archivierung, Online-, Nearline- oder Offline-Lagerung.
     
    Ein Ausfall von Medien und Speichersystemen kann ausgesprochen teuer werden – die Folgen des Datenverlusts und die Betriebsunterbrechung mit eingerechnet. Aus dieser Perspektive betrachtet, muss man Speichermedien in zwei Arten unterteilen: solche, die kaputt gehen, und solche, die schon kaputt sind. Dann wird auch deutlich, warum Festplatten zum Verbrauchsmaterial zählen und im laufenden Betrieb austauschbar sein sollten. Außerdem gehören Daten redundant gespeichert, sodass der Ausfall einzelner Platten keinen Totalverlust nach sich zieht, und regelmäßig gesichert für den Fall, dass ein ganzes Speichersystem versagt.
     
    Zu viel Redundanz ist aber auch nicht gut, vor allem, wenn sie durch eine unorganisierte Datenhaltung zustande kommt. Hier haben Administratoren oft den geringsten Spielraum, denn meist sorgen die Anwender selbst für das Daten- und Versions-Chaos – und haben es sich darin über Jahre gemütlich gemacht. Anbieter im Storage-Umfeld haben darauf ausschließlich technische Antworten parat: Deduplizierung etwa, wenn es die x-te Fassung einer Rundmail oder eines Dokuments zu sichern oder zu archivieren gilt. Hierarchische Speicherverwaltung oder Thin Provisioning gehören ebenfalls hierher. Beide setzen aber voraus, dass die Benutzer die Daten an dem dafür vorgesehenen Ort ablegen – einfacher ist das natürlich bei den Daten zentraler Anwendungen wie Datenbanken, Groupware- oder Content-Management-Systeme.
     
    Viel hängt auch davon ab, wie schnell und zuverlässig die Daten ihr Ziel erreichen, ob eine Anwendung sie nun anfordert oder in ihrer neuen Heimstatt abliefert. Nicht umsonst spielen Schnittstellen und Verbindungstechniken eine große Rolle bei der Auswahl von Systemen und Komponenten – und das in mehrfacher Weise. Da wäre erstens die Geschwindigkeit: Zu ihr gehören auch eine möglichst geringe Latenz und ein kleiner Overhead der benutzten Protokolle, vielleicht sogar die Verteilung auf mehrere Datenpfade oder Leitungen, die sich auf den „Hauptstraßen“ zwischen den Switches oder bei hohem Verkehrsaufkommen, etwa beim Einsatz virtueller Server, durchaus empfehlen kann. Das würde zweitens der Zuverlässigkeit zugutekommen. Allerdings kann es das Netz derart verkomplizieren, dass es die Fehlersuche ebenso erschwert wie die Ursachenforschung bei Datenstaus und Behinderungen.
     

    Dieses Heft beleuchtet all diese Aspekte und noch mehr aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln, zumal auch die Autoren unterschiedliche Tätigkeitsfelder haben und täglich mit unterschiedlichen Umgebungen in Berührung kommen: Entwickler, Consultants, Administratoren, um nur einige zu nennen. Abschließend will ein Glossar am Ende des Hefts vor allem Neulinge der Storage- und Speichernetz-Verwaltung davor bewahren, sich im Dschungel der Fachbegriffe und Abkürzungen zu verirren.

     

    Susanne Nolte
     
 
 

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