Liebe Leserin, lieber Leser,
seit Jahren nutze ich das eine oder andere Gadget beruflich wie privat, aber kein Gerät hat die persönliche IT-Nutzung so nachhaltig umgekrempelt wie Android: Mein Smartphone erinnert mich unterwegs an Termine, die ich bei Google Calendar hinterlegt habe. Auf der Fahrradtour zur Arbeit dient es als MP3-Player, auf Reisen leitet es mich als vollwertiges Navigationsgerät. Und wenn ich etwas Interessantes sehe, dann halte ich das mit der Kamera fest.
Etliche Kollegen schwören ebenfalls auf das System mit dem kleinen grünen Roboter. Urs Mansmann etwa, bis vor kurzem noch Smartphone-Skeptiker, twittert rege Urlaubsimpressionen – von seinem Android-Handy aus. Jan-Keno Janssen nutzt Latitude als eine Art persönliches Notizbuch, das automatisch festhält, wann er wo gewesen ist. Und Linuxerin Andrea Müller legt schon mal Hand an das System ihres Samsung Galaxy Tab, um das Maximum herauszukitzeln.
Dieses Heft spiegelt die große Bandbreite des Themas Android wider. Wenn Sie nach einem passenden Gerät Ausschau halten, finden Sie im ersten Heftteil ausführliche Übersichten mit Smartphones, Tablets – und auch dem passenden Zubehör. Ein gutes Dutzend Artikel präsentiert Ihnen die Perlen aus den mehr als 300 000 Apps im Android Market. Dabei geht es unter anderem um Navigationslösungen, Office-Apps, E-Mail-Clients, E-Book-Reader und Musik-Player.
Wer vom Android-Virus infiziert wird und sein Gerät ausreizen will, der findet im hinteren Heftteil einen detaillierten Einblick ins Innenleben des Systems. Mit Root-Rechten und mit alternativen Firmwares lassen sich Programme nutzen, die normalerweise nicht zur Verfügung stehen. Und mit ein wenig Know-how kann man sogar eigene Apps schreiben. Ein Einführungsartikel, ergänzt durch zwei E-Books und ein Video-Tutorial auf der DVD, hilft angehenden Entwicklern bei den ersten Schritten.
Wie auch immer Sie Ihren Androiden einsetzen wollen: Lassen Sie sich von unserer Begeisterung anstecken und von unserem Heft inspirieren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Jo Bager